Die Schöne und das Biest | Filmrezension

„Seht Sie Euch an. Was, wenn sie die Eine ist? Die Eine, die den Bann bricht.“ Seit gestern läuft die Realverfilmung vom Disney Klassiker „Die Schöne und das Biest“ in den deutschen Kinos. Natürlich musste ich ihn mir direkt gestern Abend ansehen. Wie ich den Film fand und was mir besonders gefallen hat, erfahrt ihr in diesem Post. Ohne Spoiler!

Schon Monate habe ich mich auf diesen Film gefreut. Eigentlich bin ich kein großer Fan von Realverfilmungen. Oftmals werden die eigentlichen Geschichten verzerrt und modernisiert. Alice im Wunderland zum Beispiel fand ich überhaupt nicht gut. Cinderella war ziemlich gut, konnte dem Original aber nicht das Wasser reichen.

Ich hatte auf der einen Seite schon große Erwartungen an den neuen Film, dachte mir somit jedoch, dass ich eventuell wieder etwas enttäuscht sein werde. Anders als bei den anderen Disney Remakes wurde dieses Mal auf bekannte Starbesetzung wert gelegt. In den anderen oftmals eher unbekannte Schauspieler in den weiblichen Hauptrollen (siehe Alice und Cinderella), wurde die Hauptrolle der Belle mit Emma Watson besetzt, die Belle perfekt gespielt hat.

Schon während der ersten Szenen merkte ich, dieser Film ist anders als die anderen. Der Film ist sehr sehr nah am Original von 1991. Es wurde so gut wie nichts weggelassen. Lediglich ein paar Sequenzen hinzugefügt, ohne die Story zu verfälschen. Man hat sich von Szene zu Szene immer gefragt und gefreut, wie wohl die nächste Szene umgesetzt wurde (vorausgesetzt man kennt das Original).

Toll finde ich auch, dass man im Prolog mehr über das Biest erfährt. Im Original wird diese Geschichte zwar auch erzählt, jedoch nur anhand von bunten Glasfenstern dargestellt. Auch über die nicht vorhandene Mutter von Belle erfährt man etwas.

Der Film besticht natürlich wie das Original durch großartige Musik. Soweit ich mich erinnere wurde kein Lied des Originals weggelassen, lediglich 4 neue Songs hinzugefügt aus der Feder von Komponist Alan Menken, der schon 1991 für den Soundtrack verantwortlich war. Der Song „Beauty and the Beast“ wurde nun von John Legend & Ariana Grande statt Céline Dion & Peabo Bryson gesungen. Auf Céline Dion konnte aber doch nicht ganz verzichtet werden und singt während des Abspanns „How does a moment last forever?“. Ein großartiger Song.

Meine Highlight Szenen waren definitiv die Ballszene und die Dinner-Show zu „Sei hier Gast“. Gerade auf die Umsetzung der letzteren war ich sehr gespannt.

Die Bühnenbilder und Kostüme sind wunderschön. Alles wurde im Rokoko Stil gehalten. Belle´s Ballkleid finde ich wirklich hübsch. Nur oben hätte ich es mir etwas aufwendiger gewünscht. Wusstet ihr, dass für das Kleid 2.160 Swarovski-Kristalle, 55 Meter gelber Organza, 1.000 Meter Garn genutzt wurde? Zum Herstellen wurden 12.238 Stunden benötigt. Des Weiteren wurden mehr als 1500 Rosen gezüchtet und gekauft, um diese als Dekoration während der Dreharbeiten zu verwenden. 

Fazit

Ich fand den Film weltklasse! Sehr nah am Original, es wurde nichts verfälscht. Dadurch hat mir der Film fast noch besser gefallen als der Klassiker. Bevor ihr ihn euch anseht, kann ich euch nur empfehlen nochmal den Film von 1991 zu schauen. Dadurch könnt ihr Vergleiche ziehen und seid teilweise verblüfft, wie die Szenen umgesetzt wurden. Wirklich ein toller Film. Ich würde mir wünschen, dass die Disney Remakes immer so sind wie „Die Schöne und das Biest“ und man dadurch in Nostalgie schwelgt.

Habt ihr den Film schon gesehen? Wenn ja, wie fandet ihr ihn? Stimmt ihr mir zu oder seid ihr anderer Meinung?

FDFBA2FDF7F705540EA9721BE5F3DA5C

*Bildquelle Beitragsbild: http://www.comingsoon.net/movies/features/826975-beauty-and-the-beast-reviews

 

 

18 Gedanken zu “Die Schöne und das Biest | Filmrezension

  1. Lena schreibt:

    Hi meine Liebe
    Ich habe jetzt nur dein Fazit gelesen,da mir der Kinobesuch noch bevorsteht und ich überrascht werden will:) Jetzt bin ich natürlich noch mehr gespannt. Ich freue mich riesig darauf.
    Alles Liebe Lena

    Gefällt 1 Person

  2. FiosWelt schreibt:

    Ich werde mit den Film vermutlich auch anschauen, wenn er auf DVD erhältlich ist, aber gespannt bin ich trotzdem. Das sie für das Kleid so lange gebraucht haben, kann ich mir irgendwie garnicht vorstellen, das entspricht ja 1530 Arbeitstage zu je 8h, da würden 5 Personen 1 Jahr dran arbeiten :/ Naja so oder so ist das Kleid sehr schön 🙂

    Liebe Grüße,
    Fio

    Gefällt 1 Person

  3. mademoisellepusteblume schreibt:

    Eine sehr schöne Rezension! Ich fand den Film ebenso wunderbar und danach habe ich mich wie frisch verliebt gefühlt – der Film hat mit seiner Musik und seinen bunten Farben so viel Freude und Wärme gespendet, das tat einfach gut. Emma Watson als Belle war sowieso eine super Wahl. Sie hat das wirklich toll gemacht 🙂 Ich hoffe, dass es noch mehr solcher guten Realverfilmungen geben wird!

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s